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Donnerstag, 12. November 2015

Island nach dem Untergang

Island hat heute eine Bevölkerung von 681'319 Menschen jeden Alters. Dies stellt mehr als eine Verdoppelung der ursprünglichen Bevölkerung dar. Das führte zu Spannungen zwischen den Isländern und den Geretteten denn verglichen mit den Leuten die Island erreichten, hatten die Einheimischen sehr wenig verloren.

Dennoch macht sich das bedrückende Gefühl der Hilflosigkeit unter allen verbleibenden Menschen breit. Als Rasse war die Menschheit in ihrer Geschichte noch nie so Nahe vor der endgültigen Auslöschung wie heute. Durch seine Überzeugungskraft schaffte es Dagur dieses Gefühl zu leiten und durch die vielen kleinen Erfolge der Zeta Force Hoffnung zu verbreiten.

Trotzdem stehen der Menschheit schwere Zeiten bevor. Die unmittelbarsten Herausforderungen der Regierung sind:
  • Nachhaltige Nahrungs- und Energieproduktion sicherstellen.
  • Industrien die es kaum oder nicht auf Island gibt errichten.
  • Weitere Menschen die Überlebt haben retten.

Mittwoch, 11. November 2015

Der Untergang

New Orleans, 3. Juli 2015
Dem Untergang ein festes Datum zuzuordnen fällt schwer. Es gibt zwei Fraktionen unter den Historikern: Die einen glauben, dass die Zombies einen Ursprung haben, die Inkubationszeit sich jedoch verlängert. Die anderen sind der Auffassung, dass die Zombies zur selben Zeit an verschiedenen Orten auf dem Planeten auftauchten. Fakten welche die eine oder andere Theorie untermauern können sind wertvoll und gesucht.

Klar ist aber, dass irgendwann Anfang Juli 2015 die Menscheit, wie sie seit tausenden Jahren exisitiert hat, ausgelöscht wurde. Innerhalb einer Woche war jede grössere Stadt des Planeten überrannt von Schlurfern. Urplötzlich war da eine Naturgewalt welcher die Krone der Schöpfung nicht Herr werden konnte.

Island schloss seine Grenzen als erstes Land der Erde. Präsident Dagur Bergþóruson Eggertsson ist konservativ und ein wenig abergläubig. Die Medien überschlugen sich mit Meldungen über unaufhaltsame Monster und da schien es ihm am sichersten erstmal abzuwarten und Tee zu trinken. Die geographische Lage erleichterte die Abschottung, die Flughäfen zu schliessen genügte fürs Erste.

Als Hank Carver erfuhr, dass der isländische Präsident verfügt hat alle Eingereisten unter strikte Quarantäne zu stellen und Island vom Rest der Welt abzuschneiden erkannte er in Dagur einen Verbündeten im Geiste. Am 5. Juli, einem Sonntag, um 04:35 befahl Major General Hank Carver nach einem kurzen Telefongespräch mit Dagur allen ihm loyalen Truppen den Rückzug nach Island. Dabei sollten diese Truppen so viele Zivilisten und Material wie möglich retten. Hank Carver selbst kämpfte sich zu einer Hercules Transportmaschine, wurde dabei gebissen und hackte sich in der Folge die linke Hand ab und ist erwiesenermassen nicht infiziert.

Am Abend des 5. Juli betratt Hank Carver mit Mitgliedern verschiedener Spezialeinheiten der US Streitkräften den Boden von Island. Erzählungen zufolge hat Dagur den General am Flughafen erwartet und die beiden Männer hätten sich für ein paar Sekunden tief in die Augen geschaut und sich dann gleich daran gemacht den Widerstand zu organisieren. Dies sind die Ursprünge der Organisation die sich heute das 1st Special Forces Operational Detachement Zeta nennt.

Task Force 63

Task Force 63 gehört zur 6. US Flotte und besteht aus Tankern, Versorgungs- und Reparaturschiffen. Sie ist also genau genommen eine Logistiktruppe für See- und Lufttransport ausgebildet. Der Fakt dass TF-63 ununterbrochen auf hoher See im Einsatz ist macht sie besonders wertvoll. Somit sind Versorgungsgüter für die Streitkräfte in kürzester Zeit verfügbar. Die TF-63 besitzt ausserdem verschiedene Versorgungsflugzeuge.

Der Task Force 63 ist es zu verdanken, dass die Menschheit noch eine Überlebenschance hat. Die grossen Lager an äusserst nützlichen Materialien, seien es Treibstoffe, Maschinen, Nahrung oder Ersatzteile sowie die Transportmittel selbst, ermöglichte es die nötige Infrastruktur auf Island aufzubauen damit ein längerfristiges Überleben auf hohem Standard auf Island ermöglicht wird.

Rear Adminral Barnabas Cleveland, MIA presumed dead
Rear Admiral Barnabas "Barney" Cleveland war zur Zeit des Untergangs Commander, Task Force 63 (CTF-63) und ein alter Westpoint Studienfreund von General Hank Carver. Barney war sehr skeptisch als ihn sein Freund mitten in der grössten Katastrophe der menschlichen Geschichte bat seine gesamte Task Force nach Island zu beordern, dort zu warten und Befehle "von Oben" zu ignorieren. Das hiess für Barney Hilferufe zu ignorieren und keine Güter an Orte zu liefern wo sie dringend benötigt wurden. Dem strategischen Genie von Hank ist es zu verdanken, dass Barney seinem Plan zustimmte. Unverzüglich machte sich der Admiral daran alle nötigen Aufträge zu erteilen und die Evakuierung zu ermöglichen. Dabei verlor er seine eigene Flucht völlig aus den Augen und sein Hauptquartier, ironischerweise an Land, wurde überrannt. Die Z-Force führt Rear Admiral Barnabas "Barney" Cleveland als missing in action presumed dead. Hank glaubt immer noch daran, dass er irgendwo ausharrt und sucht immer wieder Leute für ein Himmelfahrtskommando weil er einen Tipp kriegte, dass Barney irgendwo überlebt hat.

Montag, 9. November 2015

Island vor dem Untergang

Island mit Infrastruktur

Am 30. September 2015 hatte Island genau 331'310 Einwohner. Das Bruttoinlandprodukt beträgt knapp 20 Mia US Dollar. Ein großer Teil der Insel besteht aus Lavawüsten, die weder bewohnbar noch landwirtschaftlich nutzbar sind. Dies betrifft weite Gebiete des Inlandes (Isländisches Hochland). 11 % des Landes sind von Gletschern bedeckt.

Die bewohnten Gebiete befinden sich hauptsächlich entlang der Küste. 20 % des fruchtbaren Landesteils werden für die extensive Viehzucht (vor allem Schafe und Pferde) genutzt, nur 1 % für den Anbau von Getreide oder anderen Feldfrüchten. Dies liegt an den relativ kühlen Sommertemperaturen, während im Winter der Golfstrom besonders im Südwesten für ein verhältnismäßig mildes Klima sorgt. Die Durchschnittstemperaturen betragen 11 °C im Juli und −1 °C im Januar.

Militär

Island besitzt offiziell kein eigenes Militär. Den Küstenschutz übernimmt die circa 120 Mann starke Isländische Küstenwache mit ihrem Stützpunkt in Reykjavík. Ausgerüstet ist sie mit drei Patrouillenbooten, einem Überwachungsflugzeug und mehreren Hubschraubern. Die Hubschrauber übernehmen, bei Unwettern oder Unfällen, SAR-Aufgaben und Rettungsflüge für die Bevölkerung. Aus Kräften der Polizei und des Küstenschutzes rekrutiert Island zivile Kontingente für UNO- und NATO-Missionen (Íslenska friðargæslan). Island ist seit 1949 Gründungsmitglied der NATO. Im Bündnisfall hat es sich zu medizinischer Hilfsleistung bereit erklärt.

Die USA hatten im Rahmen der NATO (Kommando: ISCOMICE) die so genannte Iceland Defense Force in Keflavík mit circa 1.650 Soldaten stationiert. Die Truppe umfasste 960 Marinesoldaten, 600 Soldaten der US Air Force und 80 vom US Marine Corps. Die amerikanische Truppenpräsenz ging bereits auf das Jahr 1941 zurück. Im Zweiten Weltkrieg dienten die Soldaten zur Sicherung von Nachschubrouten. Später, im Kalten Krieg, nutzte das US-Militär die strategisch wichtige Insel als Stützpunkt zur Bekämpfung von U-Booten, für den Fall eines Konfliktes mit der Sowjetunion.

Namen

In Island sind die Vornamen der wichtigste Teil des Namens. Familiennamen sind selten. Stattdessen tragen die Isländer den Vaternamen, seltener Mutternamen, mit der Endung „Tochter“ -dóttir beziehungsweise „Sohn“ -son. Ein isländischer Junge, der der Sohn von Jón Einarsson ist und den Namen Ólafur bekommen soll, heißt mit vollem Namen Ólafur Jónsson (Sohn des Jón), seine Schwester Sigríður hieße Sigríður Jónsdóttir (Tochter des Jón).

Diese Namen behalten sie auch bei der Eheschließung bei. In den Familien werden die Vornamen oft weitergegeben. Um Verwechslungen zu vermeiden, erhalten die Kinder oft mehrere Namen. Wenn man sich mit „Ich heiße …“ vorstellt, kommt häufig die Gegenfrage „Wessen Sohn/Tochter?“. Damit wird auch nach der Familie gefragt. Viele Isländer können ihre Abstammung über 1000 Jahre bis zur Zeit der Landnahme zurückverfolgen.

Sport

Der traditionelle Nationalsport Islands ist Glíma, eine Art Ringen. Dabei dürfen sich die Kämpfer nur an ihren Gürteln packen und müssen versuchen, ihren Gegner aus dem Gleichgewicht zu bringen. Der Meisterschaftsgürtel Grettisbeltið hat seinen Namen von dem Sagahelden Grettir dem Starken.

Ein typische Strassenschild welches den Weg zu einzelnen Bauernhöfen weist